Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

O HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen!
Psalm 118,25
Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Philipper 2,13

November 2019

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde der Stadtmission,

„In der Westminster-Abtei in London befindet sich unter all den Denkmälern von Königen, Helden und Künstlern auch das Standbild G. F. Händels, der, wiewohl er seinem deutschen Vaterland treu blieb, in England sein Leben beschloss. Er ist an einem Pulte stehend dargestellt, Feder und Notenpapier in der Hand, mit aufwärts gerichtetem, lauschendem Angesicht, während über ihm
ein Engel schwebt und eine Rolle entfaltet mit den Worten und Noten der herrlichen Arie: »Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!«" aus dem Messias-Oratorium, schreibt Dora Rappard.
„The Messiah is Grand Entertainment“, war in der Presse zu lesen, als der Messias in London das erste Mal aufgeführt wurde. Dass dieses Oratorium solch ein Welterfolg werden würde, hatte keiner erwartet, noch nicht einmal Georg Friedrich Händel selbst. Bevor er dieses Werk komponierte, hatten viele ihn schon abgeschrieben. Seine neuen Kompositionen kamen nicht an. Er war verzweifelt, müde, schwerkrank und schwermütig ... dazu kam dann noch ein Schlaganfall. Wie würde es weitergehen? Könnte er je wieder richtig gehen? Könnte er je wieder Cembalo spielen? Könnte er je wieder komponieren? Halbseitig gelähmt ging Händel zur Kur und erholte sich wieder. Als er nach London zurückkam, entdeckte er die Worte für den „Messiah“, die Charles Jennens aus meist alttestamentlichen Bibelstellen zusammengestellt hatte, in seiner Post. In 24 Tagen hatte Händel dann das Oratorium fertiggestellt. Es wurde in Dublin zum ersten Mal 1742 aufgeführt. Einkünfte aus den Aufführungen wurden karitativen Organisationen gegeben. Solche Großzügigkeit aus Dankbarkeit hat der lebendige Erlöser, Jesus Christus, in dem Leben vieler Menschen, die seine Vergebung erfahren haben, bewirkt. Selbst Hiob, der diese Wort viele tausende Jahre vorher gesprochen hatte, hat sich an dieser Erkenntnis, trotz aller Trauer, Schmerzen, Verwirrung durch Freunde und Glaubensnot festgeklammert. Er wusste, dass das Einzige, das Bestand hat, das ist, dass sein erlösender Herr existiert und noch mehr, dass er die Hoffnung ist, die über den Tod und das Leiden hinaus durchträgt und ewiges Leben schenkt. Nur in ihm haben wir das ewige Leben.
"Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen."
Weißt du es? Kennst du Christus als deinen Erlöser und Herrn?

Mit herzlichen Segenswünschen,

Euer 

Harald Wenzel 

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