Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

Der HERR wird vor euch herziehen und der Gott Israels euren Zug beschließen.
Jesaja 52,12
Wir sollen desto mehr achten auf das Wort, das wir hören, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.
Hebräer 2,1

Monatsspruch - Februar 2018

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.5. Mose 30,14

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde,

für uns als Gemeinde ist das Thema des Jahres „Veränderung“. Schon im vergangenen Jahr wurde darüber viel gesprochen. Vieles von dem wird nun seit 1.1.2018 umgesetzt: alle Gemeinden sind finanziell auf sich allein gestellt – ohne die Unterstützung des CGW aus Deutschland. Aber nicht nur strukturelle Veränderungen in der Gemeinde gestalten das Leben, sondern auch private und persönliche. Jesus ruft uns auf, dass wir uns aufmachen, auf den Weg der Nachfolge – der Veränderung. Zu Beginn seines Wirkens ruft er seine Jünger zusammen. In Matth. 1,9 lesen wir, wie Jesus Petrus und Andreas begegnet und zu ihnen sagt: Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen. Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach. Was für eine Veränderung für die beiden. Alles, was sie bisher gemacht hatten, ließen sie zurück. Familie, Arbeit, Freunde, Hobbys – ihren Alltag. Ich bin immer wieder erstaunt, wie einfach sich diese Zeilen lesen und wie groß und herausfordernd das für die Beiden und ihr Umfeld gewesen sein muss. Aber sie gehen und erleben Großartiges, Beeindruckendes und vor allem: sie erleben Jesus—hautnah. Noch erstaunlicher ist mir das Ende der Evangelien. Jesus war gestorben und die Geschichte scheint für Petrus zu Ende zu sein. So sagte er zu den anderen (Joh. 21,3): Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Es ist doch verrückt, dass die, die Jesus live erlebt hatten, keinen Weg nach vorne sehen und einfach zurückfallen in die Zeit vor Jesus. Sie gehen fischen – alles wieder wie früher. Wie schnell lassen auch wir uns im Leben entmutigen – nehmen uns etwas vor und fallen in alte Muster zurück, sind wieder im „alten“ Trott des Alltags. Doch Jesus begegnet seinen Jüngern wieder. Sie erkennen ihn zunächst nicht, aber er gibt sich durch ein Wunder zu erkennen. Er sagt ihnen, sie sollen das Netz noch einmal zur anderen Seite auswerfen. Dann lesen wir: Da warfen sie es aus und konnten's nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. Wie viel mehr haben wir, wenn wir mit Jesus gehen – so viel, dass wir kaum damit umgehen können und Überfluss erleben. Das ist eine großartige Geschichte, wie Jesus seinen Jünger neu begegnet und das wünsche ich uns. Dass wir Jesus so erleben – privat, persönlich und in der Gemeinde – und in allen Veränderungen, die auf uns zukommen.

Euer

Timon Sieveking

 

Unser Leitbild:
Die Evangelische Stadtmission am Kap, mit einem Gottesdienst-Zentrum, zwei Pastoren und Gemeindeangeboten vor Ort,
ist eine zeitgemäße, wachsende und verbindliche Gemeinde,  in der wir Jesus erleben, Menschen fördern und dem Nächsten dienen.

Höhepunkte

Zeitschiene der Veränderu...

April
Sonntag
1
 Das Gemeinsame soll in den Mittelpunkt rücken!  Ab Sonntag, 1. April 2018 (Ostern) findet der Gottesdienst der Stadtmission am Kap...

Ostergottesdienst in Kaps...

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  Wir feiern die Auferstehung unseres Herrn! Der Ostergottesdienst wird diesmal geleitet vom Anstoß, der Kreis Junger Erwachsene der...

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