Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
Hiob 1,21
Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
Römer 8,28

Monatsspruch - April 2018

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.Johannes 20,21

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde,

„Sieben Wochen ohne große Worte“ ist eine Kampagne, bei der man auf „große Worte“ der Kirchensprache verzichtet. Ziel ist es, lebendig, anschaulich und konkret von Gott zu reden. Im Spruch für den Monat haben wir drei so „große Worte“: Friede, Vater und Senden. Können wir ohne sie auskommen? Wie sollen wir konkret und anschaulich darüber reden? Da wird z.B. ein Mann gegen seine Frau handgreiflich und macht sie verbal fix und fertig. Ein anderer spricht nicht mehr mit seiner Frau und bevorzugt, getrennt von ihr zu schlafen. In einer Familie mit drei Kindern fragt jeder, zu wem er/sie eigentlich gehört. Der Lebensgefährte der Mutter ist nett, ist aber von keinem Kind der Vater. In ihrem Drang nach Selbstbestimmung entziehen sich junge Menschen der Gesellschaft. Sie wollen nicht, dass über sie bestimmt und verfügt wird.
Unsere Welt schreit förmlich nach den „großen Worten“. Sie fehlen uns. Ihr Sinn und ihre Bedeutung sind uns verloren gegangen. Wir erkennen: Friede ist nicht einfach die Abwesenheit von Streit und Krieg, auch nicht der Rückzug in die Verschlossenheit. Männer, die sich vor ihrer Verantwortung und Aufgabe drücken, sind keine Väter. Und Menschen, die sich jeglicher Verfügbarkeit entziehen, werden nicht glücklich, finden keinen Sinn im Leben und erleben keine Erfüllung. Jesus wusste: Gott ist sein Vater. Er war für ihn da. Jesus kam in die Welt mit dem Auftrag, Frieden zu machen. Er ging zu den Menschen. Er lud sie ein, ihm zu folgen. Er nahm sie in ihrer Not und Verzweiflung ernst. Er hatte Zeit für sie und sprach mit ihnen über Gott, den Vater. Er berührte sie heilend und befreiend, ließ sie so die Nähe und Liebe Gottes spüren. Das brachte ihm nicht nur Sympathie. Es weckte den Hass und die Ablehnung der Oberen. Sie entschieden seinen Tod am Kreuz. Gott, der Vater, ließ ihn jedoch nicht im Tod. Er machte ihn zum Todesüberwinder. Jesu Auferstehung ist der Sieg über den Tod. Das bewirkte einen Frieden, der in der Überwindung des Todes und in der Versöhnung mit Gott liegt. Menschen, die sich Jesus anvertrauen, erleben auch heute diesen Frieden. Sie erkennen in Gott ihren Vater und sind bereit, sich von ihm senden zu lassen. So werden sie Friedensstifter und laden ein: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Herzlichst Ihr

Heinrich Weidmann

 

Unser Leitbild:
Die Evangelische Stadtmission am Kap, mit einem Gottesdienst-Zentrum, zwei Pastoren und Gemeindeangeboten vor Ort,
ist eine zeitgemäße, wachsende und verbindliche Gemeinde,  in der wir Jesus erleben, Menschen fördern und dem Nächsten dienen.

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April
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