Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

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Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott. - Jesaja 50,10

Dezember 2019 / Januar 2020

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde der Stadtmission,

wenn ich diesen Monatsspruch lese, muss ich unwillkürlich an meine Jugendzeit als Mitarbeiter auf diversen Lagern zurückdenken. Ich erinnere mich noch genau daran, wie wir abends der Nachtwache Streiche spielten, damit sie am nächsten Morgen etwas zu erzählen hatten. Ganz besonders erinnere ich mich daran, wie leicht es war, sich an die Nachtwächter heranzuschleichen, denn sie waren durch das Licht ihrer eigenen Taschenlampen geblendet und konnten gerade nur das sehen, was im Lichtkegel erleuchtet war. Gerade außerhalb des Lichtkegels aber saßen wir Mitarbeiter und haben mit Ketten gerasselt oder kleine Steinchen an den Wassertopf auf dem Feuer geworfen.
Dann erklang wieder das „Was war das?“. Es wurde wild um sich herum geschaut, aber die vom Licht geblendeten Augen konnten nicht die Dunkelheit durchbohren.
Das gilt leider nicht nur unserem leiblichem Auge, sondern auch unserem geistigen Auge. Der chinesische Prediger Watchmann Nee schreibt: „Wenn wir sehen, dass wir im Finstern tappen, stehen wir in der großen und gefährlichen Versuchung, Feueranzuzünden (Jes. 50,11), uns mit den matten Flammen unseres eigenen Geistes zu umgeben in der Hoffnung, dadurch Licht in unsere Finsternis zu bringen. „Ich habe alles überdacht; ich bin zu dem Schluss gekommen; ich bin der Überzeugung, dass...; meine Meinung ist..."; derartige Gedanken sind keine wahren Lichtquellen. Sie sind bloß Feuerbrände. Sobald man sie dem Lichte Gottes aussetzt, sieht man, dass die Resultate solchen Denkens weder in die Tiefe gehen noch die dunklen Punkte wirklich klären. Das einzige, was wir so erreichen, ist, dass wir am Schluss „in Kummer daliegen“ . Dunkel kann durch menschliche Feuer nie erhellt werden. Wahres Licht kommt nur von Gott.
Sieh auf zu ihm! Auch wenn hier alles dunkel ist, dort findest du Erleuchtung. Denn ‚in seinem Licht sehen wir das Licht‘.“ Die Advent- und Weihnachtszeit soll uns mit ihrer Lichtsymbolik daran erinnern, dass Gott selbst unsere Sündennacht durchbrochen hat, indem er seinen Sohn, Jesus Christus, auf die Erde gesandt hat, um als Mensch für unsere Sünden am Kreuz zu sterben. Er durchbricht die Dunkelheit, damit wir nicht in der Fins- ternis der Gottesferne leben brauchen, sondern im Glanze seiner Führsorge und Gegenwart in unserem Leben.

Mit herzlichen Segenswünschen,

Euer 

Harald Wenzel 

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