Monatsspruch

August 2016

Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!

Markus 9,50


Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde,

Was? „Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!“ Was soll das denn heißen? Sind das die Gedanken, die dem Fuchs durch den Kopf gingen, nachdem der Bauer ihn mit einer Ladung Salzschrot vom Hühnerstall vertrieben hat? Das ist wohl kaum die Aussage dieses Textes. Aber dieser Vers ist schon eine Warnung, die Jesus im übertragenen Sinne hier abfeuert. Jesus möchte seine Jünger vor dem fade werden bewahren. Denn ein lauwarmes Christsein bringt mehr Unheil als Heil, mehr Unfrieden als Frieden. „Eine Kirche, die Angst hat, die Welt zu verlieren, wird sich in der Welt verlieren. Eine Kirche hat nur soviel Einfluss auf die Welt, wie sie sich von ihr unterscheidet. Eine Kirche, die nur den Menschen im Blick hat, wird unmenschlich. Nur wenn sie Gott im Blick hat, kann eine Kirche auch menschlich sein. Der schmale Weg der Nachfolge Jesu lässt uns Fremde sein in dieser Welt. Aber nur als Jesusverhaftete werden wir die Weltverhafteten erreichen. Die Kirche ist nicht beauftragt, Gott dem Geschäftsleben, der Presse, der Kultur- und Sportwelt oder der Politik und Wirtschaft anzupreisen. Ihre Diener sind nicht Diplomaten, die Kompromisse herstellen, sondern Propheten, die ein Ultimatum stellen. Wenn die Kirche zwischen Weltflucht und Weltsucht hin und her taumelt, wird es den Menschen in ihr ganz schwindelig. Nur wenn eine Kirche wirklich Jesus nachfolgt, der in seiner Weltbejahung durch das Kreuz der Weltverneinung hindurchgegangen ist, wird sie das Salz der Erde und das Licht der Welt sein können.“ So schreibt Axel Kühner. Nur ein Christ, der bereit ist, aus seiner Glaubens– und Lebensmitte, d.h. von Jesus Christus her, die Welt und seine Mitmenschen zu betrachten und ihnen zu begegnen, kann Frieden verbreiten und halten. Solch ein Friede untereinander ist erst dann möglich, wenn ich im Frieden mit Gott lebe. Denn dieser Friede, von dem hier gesprochen wird, ist ein tiefes Ruhen in der erfahrenen Gnade und Barmherzigkeit Gottes, das mich befähigt, selbst in meinem Umgang mit anderen das Erfahrene auszuleben.

Herzliche Segensgrüße,

Heinrich Weidmann und Harald Wenzel 

 


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