Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen.
Hesekiel 36,29
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Römer 8,1

17 Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; 18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien...  1. Timotheus 6,17-18

Oktober 2019

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde der Stadtmission,

Geld ist nicht böse. Wer würde sich denn nicht gerne auch einmal einen Ferienurlaub in der Karibik gönnen, im Pool liegen und von einem Kellner in Sakko bedient werden. Der Kellner im Bild hat diesen Wunsch wohl sehr wörtlich aufgefasst. „Wenn ich das Geld hätte … schon“, denkst du dir bestimmt. Und das wäre ja auch nicht falsch oder schlecht. Also Geld ist nicht Böse, aber es kann zu vielen Versuchungen führen. Der Monatsspruch, den ich für diesen Monat gewählt habe, zeigt uns die grundlegende Gefahr: Vertrauen in Geld anstelle von Gott. „Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen“ (1 Tim. 6:17). Wenn wir einmal ganz ehrlich sind, behaupten wir, auf Gott zu vertrauen, handeln aber anders. Ein Haufen Geld scheint uns doch alle Male sicherer zu sein als Gottes Versprechen, aber Paulus versicherte uns, dass gerade das Geld aber viel ungewisser ist. Es ist nämlich in der Tat möglich, dass das Geld knapp wird, aber die Macht Gottes wird niemals zu knapp werden, um uns sowohl wesentliche als auch erfreuliche Dinge zu liefern. Um die grenzenlose Macht Gottes zu würdigen, ist es nützlich, die Grenzen des Geldes zu bedenken. Ein Evangelisationstrakt, das einem 20-Dollar-Schein ähnelte, half uns, das zu verstehen. Auf der Rückseite des Trakts ist dieses zum Nachdenken anregende Wort abgedruckt:

„Kaufen kann dir Geld: Ein Bett, aber nicht den Schlaf. Essen aber nicht den Appetit. Ein Haus, aber nicht ein Zuhause. Vergnügen, aber nicht das Glück. Ein Kreuz, aber nicht den Retter. Eine Kirchenbank, aber nicht den Himmel. Was Geld nicht kaufen kann, gibt Jesus Christus kostenlos."

Wenn Christus dein Retter ist, müssest du dich nicht um materielle Dinge sorgen. Lass dich stattdessen von Christus und seinem geistigen Reichtum leiten, dann erlebst du diese seltene Kombination, die du nicht kaufen kannst. Paulus beschrieb es so: „Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt.“ (1 Tim. 6: 6).

Mit herzlichen Segenswünschen,

Euer 

Harald Wenzel 

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Die Evangelische Stadtmission am Kap ist eine zeitgemäße, wachsende und verbindliche Gemeinde, wo wir Jesus erleben, Menschen fördern und dem Nächsten dienen.

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