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Tageslosung der Herrenhuter Brüdergemeinde

  • Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes. (Psalm 50,23)

 

Monatsspruch

Mai 2012

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut,
und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.
1.Timotheus 4,4

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde,

in „Robins Reader“ schreibt Frank W. Mann, Jr.: „Ein auf-schlussreicher Zeitvertreib ist es, eine Liste der Lieblings-Geräusche zu machen: ein entferntes Zugpfeifen, eine Mutter, die mit ihrem Baby redet, das Knirschen der Blätter an einem Herbsttag, das Schreien der Möwen, ein Hundebellen in den nächtlichen Wäldern, die absolute Stille eines Bergsees, ein knisterndes Feuer an einem kalten Tag, ein gefülltes Stadion, in dem die Nationalhymne gesungen wird, das Quietschen der Reifen eines Flugzeugs beim Landen, die Stimme seiner Frau am Morgen.“ (Reader’s Digest, Mai 1995: S. 209-210)

An so eine Liste denke ich, wenn ich den Monatsspruch lese. Es gibt so viele schöne Dinge, die Gott geschaffen hat, Dinge, die ich mit meinen Sinnen wahrnehmen kann, die mich aus dem Alltagstrott reißen und ins Staunen versetzen, wenn ich an sie denke. Das habe ich immer wieder mal nötig. Das haben wir alle immer mal nötig, dass wir uns an dem Guten und Schönen erfreuen, es aus Gottes Hand empfangen und ihm dafür danken.

Doch das Anliegen des Paulus geht weit über dies hinaus. Er wendet sich mit dem Wort an die „Überreligiösen“; an Men-schen, die aus dem Glauben eine To-Do-Liste gemacht haben. Sie meinen, wenn sie diese Liste abarbeiten, die wahre Lehre aufsagen können und alle Gesetze einhalten, dass sie dann gut und Gott wohlgefällig sind. Und dann sind da die „Areligi-ösen“, die sich dabei gut fühlen, wenn sie auf ihre Weltan-schauung pochen und anderen den Glauben madig machen, indem sie ihn als altmodisch und intolerant abstempeln. Paulus wendet sich an die, die andere beurteilen und als gut oder schlecht abstempeln.

Nicht menschliche Philosophien bestimmen, was gut oder verwerflich ist, sondern Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde, der uns durch seinen Sohn Jesus Christus erlöst hat. Er bestimmt, was gut und verwerflich ist. Denn das, was Gott geschaffen und erlöst hat, das ist gut. Das begreife ich dann, wenn ich den Heiligen Geist durch das „Wort Gottes und Gebet“ (1. Tim 4,5) in mir wirken lasse. Denn Glaube ist keine Philosophie. Glaube ist eine Beziehung. Durch die Beziehung mit Jesus können die schwierigsten Lebenswege zu guten Wegen werden. Dabei wird das Gebet eine Kraft und das Wort Gottes eine Hilfe sein. Deshalb ermutige ich zu der Entdek-kungsreise durch die Bibel mit E100: Entdeckt das Gute mit dankbarem Herzen!

Euer

Harald Wenzel und Heinrich Weidmann


Unser Motto:

Befähigen zu dienen.

Unser Leitbild:

Die Evangelische Stadtmission am Kap,
eine Gemeindearbeit mit zwei Pastoren an drei Predigtorten,
ist eine zeitgemäße, wachsende und verbindliche Gemeinde
mit einem Herz für Jesus Christus und die Menschen.

Neuste Predigt

Datum: 13.05.2012
Thema: Gottes Wort für dich
Prediger: Harald Wenzel

Download | 8.3 MB | 36:21 min

 

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