Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

Gedenkt des HERRN in fernem Lande und lasst euch Jerusalem im Herzen sein!
Jeremia 51,50
Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen.
Epheser 6,18

Monatsspruch - Mai 2018

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.Hebräer 11,1

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Freunde der Stadtmission,

als Lehrer hörte ich im Mathe-Unterricht sehr oft: „Ich glaube, das Ergebnis ist …“. Was die Schüler damit sagen wollten, war: „Ich bin nicht ganz sicher, aber es könnte sein“. Darauf habe ich oft geantwortet: „Das musst du nicht glauben, das darfst du wissen.“ Ist es das, was im Monatsspruch mit „Glaube“ gemeint ist?
Der deutsche lutherische Theologe, Hermann Bezzel, der vor hundert Jahren gestorben ist, schreibt: „Glaube ist nicht mechanisches Nachbeten von Übernommenem. Glaube ist nicht ein Aufzählen ganz bestimmter Lehrsätze. Glaube ist ein Leben vom Leben und ein Sichzusammenschließen mit dem einzig Lebenswerten. Glaube ist die Kraft, die zu dem Unmöglichen sagt: Du bist gewiss! und zu dem Unausdenkbaren: Du bist Wahrheit!“ Wenn Bezzel Gott den „Unmöglichen“ und „Unausdenkbaren“ nennt, dann behauptet er nicht, wie es der Atheist Richard Dawkins tut, dass: "Glaube die große Ausrede, die große Entschuldigung ist, um der Notwendigkeit, Beweise zu bedenken und zu bewerten, auszuweichen. Glaube ist glauben trotz, vielleicht sogar wegen des Mangels an Beweisen." Ganz im Gegenteil, Bezzel meint damit, dass wir Menschen trotz aller Indizien, die für den gerechten und liebenden dreieinigen Gott sprechen, diesen Gott immer noch für unmöglich halten und seine Liebe für unausdenkbar. Doch was wir denken, bestimmt nicht die Wirklichkeit, sondern nur, wie wir auf sie reagieren. Deshalb fährt Bezzel fort, „Glaube ist der Zusammenschluss der flüchtigen Stunde mit der Ewigkeit und des sterblichen Menschen mit dem unsterblichen Gott in Christo Jesu. Glaube ist der Einschlag der zitternden, zagenden Menschenhand in die dargebotene Rechte des Ehrenkönigs und Siegesfürsten. Hast du diesen Glauben? Es ist nicht gemeint, dass wir evangelische Christen nachbeten, was uns vorgeredet wird, sondern dass wir innerlich dem ganz vertrauen, der für uns Leben, Ehre, Ewigkeit, Himmel und Heimat gewagt und geopfert hat.“

Der Monatsspruch fordert uns auf, unser Leben ganz und gar der Wahrheit anzuvertrauen, unsere Hoffnung auf Jesus Christus zu setzen und unsere Unsicherheit in Bezug auf den Sinn des Lebens, mit seiner Gewissheit zu ersetzen.
Du darfst wissen, dass Gottes ausgestreckte Hand auf deinen Einschlag wartet. Schlag ein! Das ist Glaube!

Herzliche Segenswünsche,

Harald Wenzel

 

Unser Leitbild:
Die Evangelische Stadtmission am Kap, mit einem Gottesdienst-Zentrum, zwei Pastoren und Gemeindeangeboten vor Ort,
ist eine zeitgemäße, wachsende und verbindliche Gemeinde,  in der wir Jesus erleben, Menschen fördern und dem Nächsten dienen.

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