Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

Lobet den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele!
Psalm 103,22
Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.
Lukas 13,29

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Aktueller Gottesdienst:

(Ältere Beiträge sind unter PREDIGTEN zu finden)

 

Öffne deinen Mund für den Stummen,

für das Recht aller Schwachen.
- Sprüche 31,8

August 2021

Gedanken für den Monat

Liebe Freunde der Stadtmission,

Wir kennen alle das Bibelwort: „Wer Ohren hat, der höre.“ Dieses begegnet uns immer wieder in der Bibel. Der Aufruf, sich selbst von der Wahrheit des Evangeliums zu überzeugen und nicht sich einfach den Meinungen anderer anzuschließen. Da fällt mir die alte Geschichte von Elisa Coles, die Spurgeon zitiert ein: „Ein Mann, der voller Vorurteil gegen die Frommen, gegen die Prediger und gegen das Evangelium war, mochte letzteres auch nicht hören. Aber er hörte, dass man dort so schön singe und um des Gesanges willen entschloss er sich, zum Gottesdienst zu gehen. Er ging; sobald aber der Prediger mit der Predigt begann, steckte er seine Finger in seine Ohren, um nicht hören zu müssen. Da kam eine Fliege und setzte sich ihm auf die Nase und er musste notwendig die eine Hand frei machen, um sie zu verscheuchen und in demselben Augenblick sagte der Prediger: "Wer Ohren hat zu hören, der höre." Die wenigen Worte trafen ihn derartig, dass er sich schämte und nun die Predigt mit anhörte. Dort fand Gott ihn. Jene Fliege war also für diesen Mann ein Engel der Barmherzigkeit, wie Gabriel es nie hätte sein können für den Mann, zu welchem er gesandt wurde. Er wurde von seinem Vorurteil und von seiner Feindschaft gegen Gott geheilt.“

Wie gut, dass Gott mit jedem Menschen seine eigene Geschichte schreibt: wenn man Gott persönlich kennen lernt; wenn man seine Vorurteile ablegen kann und erfährt, dass das eigene Leben in Gottes Hand ist. Aber es kommen auch Zeiten im Leben eines jeden Christen, wo man hören möchte und man nichts hört; Zeiten in denen es sich so anfühlt, als ob Gott sich in Schweigen hüllt und das Böse und das Unrecht überhand nimmt; Zeiten, in denen es sich so anfühlt, als ob man im freien Fall ist und nicht in der Hand Gottes. So ging es dem König Hiskia als der König von Assyrien Jerusalem belagern ließ und sein Bote, Rabschake, den Gott Israels verspottete und ihn als machtlos verhöhnte.

In dieser Situation gibt Hiskia nicht auf. Er lässt sich nicht durch die scheinbar hoffnungslose Situation entmutigen, sondern er vertraut auf das Wesen Gottes. Er vertraut dem einzig wahren Gott und beruft sich auf Gottes Verheißung. „Neige, Herr, Dein Ohr und höre! Öffne, Herr, Deine Augen und sieh her!“ (2. Könige 19,16) Denn wer seine Augen und Ohren geöffnet hat und Gott erkannt hat, der weiß, dass ihn Gott nicht im Stich lassen wird; der hat den Zuspruch Gottes, dass er ihn nie verlassen wird.

Hiskia darf erleben, wie Gott mit mächtiger Hand seinen Gebetsschrei erhört und Jerusalem aus dieser aussichtslosen Lage befreit. Wenn die Situation nicht so aussichtslos, das Gebet nicht so verzweifelt und die Errettung so übermächtig gewesen wäre, dann hätte Hiskia nie die Größe der Barmherzigkeit Gottes erfahren. Das gilt auch für eure und meine dunklen Situationen. Ringt mit dem Herrn im Gebet und ihr werdet über den Herrn staunen.

 

  Mit herzlichen Segenswünschen,

Euer 
Harald Wenzel 

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Die Evangelische Stadtmission am Kap ist eine zeitgemäße, wachsende und verbindliche Gemeinde,
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