Monatsspruch - September 2017

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13,30

Gedanken zum Monatsspruch

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

immer wieder habe ich erlebt, wie der Vers zum Monat bei Wettkämpfen und Alltagssituationen genutzt wurde. Immer wieder wurde er von Menschen gebraucht, die gerade „hinten dran“ waren und für die es etwas aufzuholen galt. Aber wie ist dieser Satz gemeint? Jesus spricht hier über das Volk Israel – das auserwählte Volk Gottes. Sie waren die ersten, denen Gott eine Verheißung gegeben hatte und mehr noch – auch die Erfüllung. Jesus selbst und die frohe Botschaft des Evangeliums kommt zuerst zum Volk Israel. Die Heiden hören die Botschaft erst später und sind doch in der Nachfolge schneller, so die Aussage Jesu. Ein Glück, dass wir nicht zu den Juden gehören, so könnte man erleichtert aufatmen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Jesus bringt die gleiche Aussage nochmal in Matth. 20,1-16. Hier spricht Jesus von Gläubigen, die als Arbeiter im Weinberg dargestellt werden. Bei ihnen unterscheidet Jesus nochmals zwischen Ersten und Letzten. Es gibt Menschen im Weinberg, die arbeiten von morgens bis abends – den ganzen Tag bei Wind und Wetter. Der Besitzer des Weinbergs ruft den ganzen Tag Arbeiter von der Straße hinzu. Am Ende des Tages werden alle bezahlt. Jeder bekommt das gleiche – ob sie den ganzen Tag arbeiteten oder nur eine Stunde. Das sorgt für Unmut. Menschen, die sich für etwas einsetzen, können leicht auf den Gedanken kommen, sie seien etwas Besonderes, sie hätten mehr verdient – auch bei einem geistlichen Einsatz in Gemeinde oder Kirche. Aber Gottes Gnade ist nicht etwas, von dem einer mehr hat als der andere. Es ist auch eine Warnung an seine Jünger. Gnade kann man nicht anhäufen. Gott ist hingegen immer unterwegs und sucht Menschen, um sie dazu zu holen. Diese Menschen heißt er zu den gleichen Bedingungen willkommen, wie die Jünger, wie uns – auch wenn sie viel später kommen und noch keine Dienste nachweisen können. Jesus gibt allen seine ganze großzügige Gnade. Lassen wir uns von dieser liebenden Gnade beschenken und freuen wir uns mit, wenn andere auch beschenkt werden.

euer

Timon Sieveking

 


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