




Was für ein Wochenende liegt hinter uns! Die Stadtmission Windhoek war erfüllt von Leben, tiefen Impulsen und – was vielleicht am schönsten war – von echter Gemeinschaft. Wir haben uns nicht nur Vorträge angehört, sondern wir haben uns Zeit füreinander genommen, sind miteinander ins Gespräch gekommen und haben geteilt, was uns bewegt.
Hier sind die Herzstücke unserer gemeinsamen Spurensuche:
Der Garten deines Herzens (Mehr als Äußerlichkeiten)
Wir investieren so viel in die Fassade, doch Gott schaut tiefer. Elke Werner erinnerte uns an 1. Samuel 16,7: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“ Inmitten von Krisen und Druck gilt die Entscheidung: „Dennoch bleibe ich bei Gott.“ Elke forderte uns heraus, still zu werden und Gott ganz direkt zu fragen: „Herr, was ist eigentlich gerade los im Garten meines Herzens?“ Was braucht dort Pflege, und was darf unter Gottes liebevollem Blick heil werden?
Die Stimme im Lärm hören (Geführt statt getrieben)
Das Hamsterrad des Alltags dreht sich oft schnell. Aber die zentrale Botschaft am Samstag war lebensverändernd: Wir dürfen vom Getrieben-sein zum Geführt-sein wechseln. Jesus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme.“ Doch wie hören wir sie im 21. Jahrhundert? Die Antwort ist so einfach wie kraftvoll: „Wenn ich die Bibel lese, höre ich die Stimme Gottes.“ Es ist kein totes Buch, sondern Gottes lebendiges Reden in unser Leben hinein, das uns Orientierung gibt.
Was bleibt, wenn das „Hier und Jetzt“ nicht reicht? 🧭
Unser Wochenende „Leben ist mehr“ endete mit einer Frage, die sich jeder stellt – völlig egal, ob man sich als gläubig, suchend oder als Atheist bezeichnet: Ist das, was wir sehen, wirklich alles?
Elke und Roland Werner haab am Sonntag keine einfachen Antworten geliefert, sondern uns mit hineingenommen in eine ehrliche Auseinandersetzung über den Sinn unserer Existenz.
Mehr als eine Ideologie
Oft wird Glaube als ein Set von Regeln oder eine Weltanschauung wie der Atheismus oder der Islam betrachtet. Doch Roland machte deutlich: Der Kern ist keine Theorie, sondern eine Begegnung.
„Ich weiß noch nicht, ob ich reinkomme… ich sitze noch auf dem Zaun.“ Dieses Gefühl kennen viele. Man beobachtet von außen, ist unsicher. Roland lud dazu ein, den Verstand nicht auszuschalten, sondern das Herz zu öffnen für die Möglichkeit, dass da jemand ist, der uns persönlich meint.
Der Anker in der Ewigkeit
Für jemanden, der nicht glaubt, endet die Geschichte oft mit dem Tod. Roland stellte dem die „lebendige Hoffnung“ gegenüber. Das ist kein Wunschdenken, sondern eine feste Verankerung.
„Danke, dass mein Leben jetzt verankert ist in dir. Du hast mir den Rücken frei gemacht und du öffnest den Himmel und die Ewigkeit für mich.“
Wer diese Gewissheit hat, muss im „Hier und Jetzt“ nicht mehr alles erreichen, alles besitzen oder perfekt sein. Er hat den Rücken frei, weil das Ziel bereits feststeht.
Einladung zum ehrlichen Gespräch
Das Wochenende war geprägt von dem, was uns alle verbindet: Die Suche nach echter Orientierung. Wir haben uns Zeit genommen, um miteinander ins Gespräch zu kommen – über Zweifel, über Fragen und über die Momente, in denen wir spüren, dass das Leben eben doch mehr sein muss als nur Funktionieren.
🎧 Die Spurensuche geht weiter
Vielleicht bist du skeptisch. Vielleicht suchst du noch. Das ist völlig okay. Wir laden dich ein, die Impulse des Wochenendes in deinem eigenen Tempo nachzuhören. Ganz ohne Druck, einfach zum Nachdenken:
Welcher Gedanke hat dich am meisten bewegt? Lass die Worte aus dem Kopf ins Herz rutschen. Dein Leben ist definitiv MEHR.